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Hinter den Schlagzeilen

Unser Song “Plan B” wurde auf Konstantin Weckers Webmagazin Hinter den Schlagzeilen erwähnt!

Zitat:

” “Plan B” ist zunächst die Alternative zur von den Herrschenden verkündeten “Alternativlosigkeit”. Es gibt einen andereren Weg, einen kreativen, “verrückten”, und es muss ihn geben, weil es in den Abgrund führen, wenn “die Normalen regieren”. Im Detail macht die Bandbreite hier eine Reihe von Vorschlägen: ein neues Bodenrecht, “fließendes” Geld oder das Bedingungslose Grundeinkommen. Es ist schon bewundernswert, das alles in ein einziges Lied zu packen, auch wenn Personen, die die Konzepte nicht kennen, vielleicht teilweise Verständnisschwierigkeiten haben. Versucht wurde offenbar ein neues “Imagine” im Geist John Lennons. Jedenfalls lohnt sich das Zuhören und Zuschauen beim sehr fantasievollen Video. “

Hinter den Schlagzeilen

Auf Konstantin Weckers Webmagazin ”Hinter den Schlagzeilen” wurde ein Artikel über unseren SongDie Mafia” veröffentlicht.

Zitat:”Das Video, das visuell durch uncharmante Politiker-Karikaturen glänzt versucht auf die versteckte Macht der sog. Atlantik-Brücke hinzuweisen, einer gar nicht so geheimen Geheimgesellschaft, in der auch viele deutsche Politiker Mitglied sind. Daneben wird nach Hintergründen für die Morde an Barschel und Herrhausen sowie den Rücktritt von Wulff gesucht. Derartige Behauptungen werden nicht nur von der “Bandbreite” erhoben, es gibt sie schon länger, auch in Buchform. Nicht jede Verschwörungstheorie ist wahr, allerdings ist die Stigmatisierung des Begriffs “Verschwörungstheorie” natürlich auch eine PR-Strategie, um Menschen, die auf die Macht hinter den Kulissen hinweisen, einzuschüchtern und lächerlich zu machen.”

Hinter den Schlagzeilen

Hinter den Schlagzeilen

Hier eine Anmerkung von Roland Rottenfußer von der Seite “Hinter den Schlagzeilen“:

Mehrere Lieder von „Die Bandbreite“ wurde nicht von Konstantin Wecker, sondern von mir (Roland Rottenfußer) hier eingestellt. Ich finde diese Entscheidung bis heute richtig, denn die ca. 10 Lieder der Gruppe, die ich kenne, zeichnen sich durch einen engagierten, provokanten und aufklärerischen Geist aus, den ich schätze. Dies schließt nicht aus, dass es im Werk der Band Zeilen gibt, die ich nicht unterstützen würde, vor allem wenn man tief wühlt und eventuelle Ironiesignale übersieht. Zahlreiche Aussagen der „Bandbreite“ geben wahrscheinlich nicht die tatsächlich Meinung des Texters wider, sondern sind eher Karikaturen auf die Denkweise seiner Gegner. Grundsätzliche Wertschätzung für „Die Bandbreite“ schließt auch nicht aus, dass man über bestimmte Behauptungen streiten kann, etwa die Anschläge vom 11. Sept. seien von den Amerikanern „selbst gemacht“. Die Stigmatisierung der Band wäre aber keine adäquate Antwort auf die Fragen, die die Lieder der Bandbreite aufwerfen. Z.B. die israelische Regierungspolitik. Sie wird von vielen sehr glaubwürdigen Persönlichkeiten kritisiert, die sich Zeit ihres Lebens im antifaschistischen Kampf engagieren und gerade deshalb Menschenrechtsverletzungen anprangern, wo sie vorkommen, u.a. eben in Israel.

Ich stelle fest, dass „Auftritte“ der Bandbreite in unserem Webmagazin oft von kampagnenartigen, jeweils rhetorisch sehr geschickt geführten Angriffen aus der Ecke der sog. „Antideutschen“ begleitet werden. Zwischen den Antideutschen und der Bandbreite besteht eine auf beiden Seiten erbittert geführte Fehde, die meist darin gipfelt, dass die jeweils andere Seite in die Nähe des Nationalsozialismus gerückt wird. Ich finde das in beiden Fällen übertrieben. Siehe etwa dieses Lied: http://www.youtube.com/watch?v=ElzvWQhMyGI Ich stelle außerdem fest, dass mit dem Antisemitismusvorwurf immer wieder Personen und Gruppierungen stigmatisiert werden sollen, die sich grundsätzlich kritisch mit der herrschenden Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung auseinandersetzen, etwa die Partei Die Linke oder Zinskritik nach Silvio Gesell. Es ist eine Taktik, diejenigen in die Ecke zu stellen, derer man sonst nicht Herr wird – vielleicht auch, weil sie sehr oft Recht haben. Wer allerdings den Nazi-Vergleich inflationär verwendet, verharmlost die Geschehnisse des Dritten Reiches, bewirkt einen Übersättigungseffekt und erschwert eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit.

Aufforderungen an Webseiten und Veranstalter, Die Bandbreite zu boykottieren, appellieren an den Konformismus der Menschen, die Angst, aus der Herde der „Anständigen“ ausgestoßen zu werden. „Um Gottes Willen, wenn ich jetzt die Bandbreite bringe, wie stehe ich dann da?“ Hinter der Kritik steht meiner Meinung nach auch das biedere Idealbild, jemand müsste sich mit jeder Handlung und jeder Textzeile sein ganzes Leben lang völlig lupenrein und unmissverständlich verhalten. Wie könnte man auch erwarten, dass jemand unmissverstanden bleibt, der sich poetisch ausdrückt und dass jemand unumstritten ist, der die Fundamente des herrschenden Weltbilds in Frage stellt?“

Link zum Artikel :  CD-Kritik:  Die Bandbreite – Reflexion