Die Bandbreite spielte in 2011 bei der Gegendemonstration zur Bilderberg-Konferenz in St. Moritz in der Schweiz. Das schweizerische Alternativmedien-Portal info8.ch organisierte die Veranstaltung und hatte die Band eingeladen, auf der Abendveranstaltung im Hotel Randolins zu spielen.
Der Chefredakteur Anian Liebrand bestätigte der Bandbreite im Nachhinein zwar noch einmal, dass es sich bei der Medienplattform um eine parteilpolitisch unabhänginge Institution handele.
Er verschwieg ihr allerdings, dass er selbst Mitglied der Jungen SVP ist. Ebenso stellten die Künstler erst im Nachhinein fest, dass die Junge SVP als Unterstützer der Veranstaltung auf den Flyern gelistet war.
War die Veranstaltung nun ein rechtsradikales Treffen? Hat die Bandbreite nun eine rechtsradikale Partei hofiert?
Nein, denn zunächst einmal hat sie ihren linken Standpunkt auf der Veranstaltung betont, den Song „Kein Sex mit Nazis“ gespielt, sich ausdrücklich gegen Islamophobie ausgesprochen und ihren humanistischen Standpunkt verdeutlicht.
Dies wird auch im Video-Erlebnisbericht ersichtlich:
Wie auch am Applaus nach dem Song “Kein Sex mit Nazis” zu erkennen ist, war der Großteil der Zuschauer nicht rechtsradikal.
Viel mehr bestand das Publikum der Veranstaltung aus Kosmopoliten aus Europa und aller Welt. Angehörige verschiedenster Nationen, Hautfarben und Religionen fanden sich in St. Moritz friedlich zusammen, um gegen die Bilderberg-Gruppe zu demonstrieren.
Diese Menschen besuchten am Abend auch die besagte Veranstaltung und stellten die überwiegende Zahl der Besucher dar.
Man kann sicherlich von dem Versuch einer Vereinnahmung der Veranstaltung durch die SVP sprechen. Mehr aber auch nicht, denn über 90% des Publikums waren der antifaschistischen internationalen Wahrheitsbewegung zugehörig und wussten zu diesem
Zeitpunkt etwa genauso wenig wie wir über die Hintergründe des Unterstützers „Junge SVP“.
Nicht der Rede Wert, dass die Bandbreite das Minarett-Verbot in der Schweiz ablehnt und einen solchen politischen Vorstoß als Angriff auf die Religionsfreiheit verurteilt.
So dürfte es aber auch das Publikum vor Ort gesehen haben. Des Weiteren brauch es Courage, seine Meinung auch vor dem politischen Gegner zu vertreten. Und nichts anderes hat die Bandbreite mit ihrem Auftritt dann auch getan.
Bisweilen hat man der Bandbreite den Vorwurf gemacht, sexistisch zu sein.
In ihrem Repertoire befinden sich mehr als 50 verschiedene Texte, darunter lediglich zwei Stücke mit sexuellem Inhalt und ironischem Unterton – sexistisch sind die Lieder nicht.
Diese Texte sind zwischen fünf und acht Jahre alt, wobei der eine davon niemals live von der Bandbreite aufgeführt worden ist und der andere zuletzt 2005 aufgeführt wurde.
Um die Hetzkampagne gegen “Die Bandbreite” weiterzutreiben, hat sich jemand akribisch die Mühe gemacht, nach uralten Leichen im Keller zu forschen, die allerdings in Wirklichkeit gar keine sind.
Der Song “Miesmuschel” beispielsweise ist eine Persiflage, eine Kritik an der Sexualisierung unserer Gesellschaft und der Tatsache, dass die Ausübung von Sexualität zum Konsumgut verkommt. Gepaart mit Nichtwissen, mangelnder Aufklärung bei Jugendlichen und fehlender Kommunikation unter den Menschen wird die schönste Sache der Welt damit zum Alptraum.
An dieser Stelle täten die Denunzianten von “Die Bandbreite” gut daran, sich einmal den Begriff Ironie erklären zu lassen. Falls sich deren Bild über die Freiheit der Kunst dann immer noch nicht ändert, würde ich schnellstens zu einer Protestaktion gegen die Hitler-Parodie von “Switch reloaded” auf PRO 7 raten.
Den Fall hielte ich dann doch für wesentlich dringlicher.
Vom Song “Eingelocht” wird auf diversen hetzenden Blogs behauptet, es handele sich um die “Verherrlichung einer Vergewaltigung” – eine zweitklassige Swinger-Club-Szene würde das direkte Text-Bild besser beschreiben, doch man kann Texte nie außerhalb des musikalischen Kontextes sehen.
Wer die beiden Rapper der Bandbreite hört, merkt allein an der übertriebenen Betonung, es handelt sich um eine Veralberung des aufkeimenden Gangster- und Porno-Raps, dem Wojna und DJ Torben immer kritisch gegenüber standen. Mit diesem Lied machten sie sich damals über Songs wie Cool Savas’ “Lutsch mein’ Schwanz” lustig.
Es ist teilweise schon bizarr, wie man der Bandbreite ständig versucht, ihre Kunst auszulegen: Bei realen Themen wie Staatsterrorismus und internationalem Raubtierkapitalismus versucht man sie als Fantasten abzuspeisen, bei ironischen Songs hingegen, bewertet man jedes ihrer Worte als Tatsachenbehauptung.
Wieso hat Ver.di Duisburg “Die Bandbreite” am Weltfrauentag 2008 dann gebucht? Wegen der frauenfeindlichen Texte? Warum traten sie beim Internationalen Weltfrauentag 2011 in Duisburg auf?
Den Denunzianten geht es in Wirklichkeit nicht darum, sexistische Kunst zu verhindern, sondern lediglich darum, “Die Bandbreite” von ihrer politischen Aufklärung abzuhalten, indem man sie diskreditiert.
Die Bandbreite stand am letzten Freitag, den 16.12.2011, im Fokus der Gelsenkirchener Lokal-Presse.
Wojna gab – unabhängig von der Bandbreite – einen Workshop für einen Träger der Jugendbildung in Gelsenkirchen. Das hielt sowohl die Webseite ruhrbarone.de als auch das Online-Nachrichtenportal derwesten.de nicht davon ab, die Fakten durcheinander zu werfen und nebenbei durch das Backen von Allgemeinplätzchen die Band in die rechte Ecke zu schieben.
Wojna erläutert die tatsächlichen Zusammenhänge für alle Interessierten in seinem Blog.
Wir stellen uns an dieser Stelle die Frage, ob die “Ruhrbarone” möglicherweise ganz gezielt Desinformation über Workshopleiter Wojna und “Die Bandbreite” in die kommunale Presse gestreut haben.
Selbiges haben die “Ruhrbarone” nämlich unter der Verantwortung von Dr. Stefan Laurin bereits Anfang des Jahres versucht. In einem Arikel auf deren Webseite wurde der “Bandbreite” Antisemitismus unterstellt. Das Landgericht Bochum sah das anders und Dr. Stefan Laurin ist es nun unter Strafandrohung verboten, diese Behauptung zu wiederholen.
“Die Bandbreite” hat das Urteil auf ihrer Webseite abgedruckt.
Kann es also sein, dass es sich bei der aktuellen Pressekampagne gegen uns, um einen missglückten Rachfeldzug gegen “Die Bandbreite” handelt? Und lässt sich “Der Westen” für dieses Unterfangen missbrauchen?
Wojna wartet immer noch auf eine Reaktion von Seiten der Gelsenkirchener Lokalredation.
Ganz eindeutig ist die Autorin Elisabeth Höving mit ihrem Artikel über das Ziel hinausgeschossen. Wojna und auch die Band “Die Bandbreite” erwarten eine Richtigstellung dieser unsachgemäße und verleumderischen Berichterstattung, die jegliche journalistische Sorgfaltspflicht vermissen lies.
Der Artikel wurde zudem noch in gekürzter Form im überregionalen Teil der WAZ-Printausgabe am Samstag abgedruckt, obwohl Wojna bereits am Freitag seinen Protest gegen den Artikel kund tat.
Auf der Demoroute durch die Frankfurter Innenstadt am Samstag, den 10.12.2011 boten Die Bandbreite und Kilez More ihren gemeinsamen Feature-Song “Wo liegt die Wahrheit” dar.
Die Bandbreite knüpfte unter anderem Kontakte zu dem bekannten Aktivisten von Occupy Frankfurt Wolfram Siener. In einem gemeinsamen Gespräch betonte dieser die Handlungsfähigkeit der Bewegung auf dem Rathenauplatz vor der EZB. Man darf sich in Zukunft also auf spannende, friedliche und 100% legale Aktionen des Aktionsbündnisses freuen.
Die Bandbreite fordert die Occupy-Bewegung in Deutschland mit ihrem jüngsten Youtube-Clip zur Offenheit auf.
Dabei ruft sie insbesonder Occupy-Düsseldorf zur Räson. Wieder einmal gab es eine Ausladung, weil man befürchtete, dass die Bandbreite, die saubere Weste der Bewegung beschmutzen könnte.
Dass dieser Schmutz von Denunzianten auf alle geworfen wird, die wirkliche Alternativen zu bieten haben übersieht sie dabei.
Freidenker und Geldsystemkenner wie Andreas Popp, Michael Mross, Prof. Bernd Senf oder Dirk Müller werden als “rechts” deklariert, nur damit man diesen Dissidenten kein Gehör schenkt.
Die Bandbreite fordert zu mehr Toleranz auf, es kann nicht sein, dass die Occupy-Bewegung ihren klügsten Köpfen kein Gehör schenken will.
Die Bandbreite veröffentlichte am 23. September 2011 ihre CD “Reflexion”. Sehr viel introvertierter ist die Scheibe geworden, dafür aber absolut emotional mit einem hohen Wiedererkennungswert im eigenen Leben.
Am 14. Oktober wird die CD auch bei iTunes, Musicload und Amazon zu bestellen sein. Vorbestellungen sind auch jetzt schon möglich.
Die CD “Reflexion” gibt es natürlich jetzt schon im Shop auf Lärmquelle Records. Ein erstes Video hat die Bandbreite auch schon veröffentlich. Gemeinsam mit dem Truthrapper Kilez More entstand der Feature-Song “Wo liegt die Wahrheit”:
Der Freidenkerverband hatte “Die Bandbreite” eingeladen im Rahmen des “Linken Liedersommer” auf Burg Waldeck zu spielen.
Da es im Vorfeld wieder einmal zu Denunziationen und Verleumdungen kam, die es aufzukären galt, war dem Konzert eine Diskussion mit der Band vorgelagert.
Bei Einsicht der Auftrittsliste kann man nicht verstehen, wie Leute behaupten, dass die Band die bandbreite im rechten Lager zu finden sei. Hier ein Auszug der Konzerte ab 2007 :

diebandbreite schreibt ihre Texte selbst und gibt somit kund, was sie denken. Damit halten sie eindeutig die Tradition der politischen Liedermacher aufrecht.
Viele kommen damit nicht klar, wollen ihnen die eigene Meinung verbieten und bemühen sich nach Kräften, der bandbreite Etiketten anzuhängen und Auftritte zu verhindern.
Sei es der beliebte “Verschwörungstheoretiker “( was ja nun wirklich schon soooon Bart hat), sexistisch, homophob oder Sonstiges.
Was allen daran gemeinsam ist? Nun, es ist gelogen! Das versteht jeder, der wirklich den Texten zuhört.
Klaro, könnte man jetzt argumentieren, jeder will seine Mitmenschen irgendwie einorden können und vergibt daher Etiketten, doch diese Beschimpfungen und Diffamierungen, die diebandbreite erleben muss haben damit nichts zu tun, sie dienen lediglich dazu, die Band mit Dreck zu bewerfen in der Absicht, dass da ein übler Nachgeschmack hängenbleibt, der Veranstalter davon abhält, sie einzuladen.
Somit wird der freien Meinungsäußerung ein dicker Riegel vorgeschoben. Tatsächlich aber brauchen wir MEHR Musik, die uns zum Nachdenken animiert, mehr Texte zum Mitsingen wie früher von Wolf Biermann, Hannes Wader, Konstantin Wecker und auch Reinhard Mey , heute ist es diebandbreite, Kilez More oder auch Poetryclub um nur einige zu nennen.
Es ist schwierig, gegen den Strom zu schwimmen und sich immer wieder erklären zu müssen, weil man gesellschaftskritische und politisch “unkorrekte” Texte schreibt. Und doch: sie machen weiter und haben Erfolg, denn es ist eine Veränderung in unserer Gesellschaft spürbar, es sind schon viele geworden die verstehen, dass Wojna für eine gerechte Welt singt und uns aufmerksam machen will auf vieles, was hier so schief läuft in unserer Gesellschaft.
Was ist der ” Kongress der unabhängigen Medien” und was hat diebandbreite damit zu tun?
Wie wir bereits im Film ” Die Ware Wahrheit” gesehen haben, gibt es sie noch, die tägliche Recherche. Ja, bei den alternativen Nachrichtenseiten und Blogs. Wer schon einmal längere Zeit am Stück am Rechner gesessen hat (also jeder *g*), weiss, wie sehr man dabei vereinsamen kann.
Damit das besser nicht passiert und um sich auch mal im “echten” Leben kennenzulernen, wurde der Kongress der unabhängigen Medien ins Leben gerufen. Dort kann man sich treffen, wenn man einen Blog jenseits des Mainstreams betreibt oder einen solchen auch nur liest. Und dort treffen sich die bekannteren alternativen Medienmacher, die schon eine grosse Stammleserschaft haben.
Dieser Kongress hat am 02. April bereits zum dritten Mal stattgefunden und war wirklich gut besucht. Ca. 300 der alternativen Medienmacher, Blogbetreiber und Leser sind nach Hannover gefahren, teilweise aus dem Ausland sogar, um zu hören, was beispielsweise Max Otte (“Der Crash kommt”) oder auch Andreas Popp – Betreiber von wissensmanufaktur.net – an Neuigkeiten zu erzählen hatten.
Wer sich nun ausführlicher über das Event informieren möchte, demjenigen empfehle ich die Seite infokriegernews.de
Dort werden demnächst alle Referate in Form von Youtube-Videos zu sehen sein.
diebandbreite hatte das große Vergnügen, für die musikalische Seite des Events eingeladen zu sein.
Zusammen mit KilezMore sind sie abends aufgetreten und man konnte erleben, wie die deutsche Sprache wunderbar zum politischen “Truthrap” passte!
Denn, wenn sich teuflische Wahrheiten himmlisch reimen, ist mal wieder diebandbreite am Werk, oder KilezMore !