Nein, das ist so nicht richtig …

 

Nein, das ist so nicht richtig …

Diesen Satz wird man wohl ab morgen öfter von uns hören, zumindest, wenn Spiegel Online hält, was es verspricht und wie immer mal wieder die Fakten über uns verdreht.
Heute hat uns nämlich eine Redakteurin des Nachrichtenmagazins mit dem roten Konterfei angerufen und uns interviewt. Morgen wird man wohl auf Spiegel Online von uns lesen.

Hintergrund ist der, dass wir von Dr. Diether Dehm (MdB Die Linke) auf eine Liste von Bands gesetzt wurden, die er der Linkspartei in Niedersachsen empfiehlt, um den Bundestagswahlkampf der Partei kulturell zu unterstützen.

Deshalb sage ich es jetzt schon einmal:

Nein, wir haben in der Schweiz beim Bilderberg-Treffen NICHT für die SVP gespielt.Veranstalter war das unabhängige schweizerische Nachrichtenportal info8.ch
Wir haben eine klare linke und proislamische Position gegenüber den wenigen Vertretern der SVP, die an dieser Veranstaltung teilgenommen haben.

Zum Artikel auf www.diekomplettebandbreite.de

Nein, wir sind nicht sexistisch.
Lediglich zwei über 7 Jahre alte Songs haben einen sexuellen Charakter, weil sie eine Persipflage des damals aufkommenden Porno-Rap um Cool Savas waren. Wir haben uns – da viele Leute den Hintergrund nicht verstehen – aber auch bereits davon auf dieser Homepage distanziert. Trotzdem zieht man immer wieder aus rechten antideutschen Kreisen diese Argumente gegen uns an.
Zum Artikel auf diebandbreite.de

Nein, wir unterstützen keine Reichsdeutschen.
Ja, Reichsdeutsche haben unsere Lieder gespielt. Wir sind Mitglied der Verwertungsgesellschaft GEMA. Keiner der Künstler, die auf “Mit freundlichen Grüßen” gecovered wurden, kann verhindern, dass Heino nun ihre Lieder singt. Das ist rechtlich gar nicht möglich. Und wer kann verhindern, dass Nazis zu Burger King gehen. Ist Burger King deshalb jetzt ein rechtsradikaler Laden?

Bei der Gemeinde um Peter Fitzek (Neudeutschland) – bei der wir im letzten Jahr spielten – handelt es sich nicht um Reichsdeutsche, viel mehr um eine anarchistische Kommune, deren Geld-Aquirierungspraxis uns allerdings zu schwammig war, weshalb wir auch von dieser Gemeinschaft Abstand genommen haben.

Zum Videostatement auf Youtube

Nein, die neue Mitte ist keine rechtsradikale Partei.
Unser Freund Christoph Hörstel, der der Bundesvorsitzende der Partei “Die neue Mitte” ist, arbeitet sogar sehr aktiv mit Mitgliedern der Linkspartei im Bundestag zusammen.

Wir haben für Christoph als unseren Freund den Song “Die Mitte” komponiert, der nun als Parteihymne fungiert. Darin beschreiben wir eine demokratische Partei wie wir sie uns wünschen.
Wir hätten ebenfalls einen Song für die Piraten oder die Linkspartei gemacht, weil wir glauben, dass mündige Bürger selbst entscheiden können, welche Partei mit welchem Programm sie wählen. Jeder Mensch hat einen eigenen Sinn dafür, was ihm programmatisch liegt.

Mit Sicherheit hat “Die neue Mitte” eine gesteigerte Aufmerksamkeit verdient, auch wenn sie nicht zu 100% die gängige linke Doktrin erfüllt.
Diese Aufmerksamkeit gebührt aber manch anderer kleinen Partei auch. Wir wünschen der neuen Mitte, wie auch den Piraten und der Partei Die Linke viel Erfolg im Bundestagswahlkampf. Ein Einzug all dieser genannten Partei würde im Bundestag zumindest endlich einmal wieder zu einer konstruktiven Debatte führen – abseits von der Einflussspähre transatlantischer Thinktanks.

Nein, wir sind keine Rassisten, Antisemiten, Schwulenhasser und was unseren rechten Maulwürfen in der linken Szene noch so alles einfällt.

Ich weiß nicht, welche Lügen man in Zukunft noch über uns auskippen wird … und wie viele davon ab vom Spiegel kommen. Wir wollen hier nur eins klarstellen: Wir stehen für Völkerverständigung, Multi-Kulti und Frieden. Wir positionieren uns klar gegen die imperialistischen Kriege, die man heutzutage als “Friedensmissionen” deklariert. Wir stehen gegen Rassismus und Faschismus – immer schon und seit je her.

kein sex

Weitere Widerlegungen findet ihr unter www.diekomplettebandbreite.de oder hier auf dieser Page.

3 thoughts on “Nein, das ist so nicht richtig …

  1. Ulrich Wegener, Roter Falke in Deutschlands Braunschweiger Land (https://www.facebook.com/pages/Rote-Falken-Info/410574055703033?ref=hl, www.Rote-Falken-Info.de, https://www.facebook.com/ulrich.wegener.98), mit freundschaftlichem Gruß. Übrigens: Nehme m

    Danke für die Klarstellung. Ihr werdet wohl deshalb diffamiert, weil ihr nicht nur das “System Kapitalismus” abstrakt kritisiert, sondern auch wie geboten die Menschen mit Namen benennt, die den Kapitalismus wenn notwendig mit Krieg verteidigen, für Öl Blutbäder anrichten. Nicht mit ihrem eigenen Blut, sondern mit dem Blut, dem Leben von Kindern, GreisInnen, einfachen SoldatInnen und SöldnerInnen. Ihr seid nicht die Ersten, die deshalb auch von Linken diffamiert und unterdrückt werden. Nicht nur Dietrich Kittner, einem Hannoveraner Kabarettisten ging es ebenso, Jahrzehnte lang. Kittner geschah das deshalb, weil er mit besonderem Erfolg Aufklärer war, wann und wo immer er auftreten durfte. Verteidigt Euch mit allen Mitteln gegen Diffamierungen und Lügen. Lasst Euch keine Lüge gefallen. Macht weiter gute, Massen gefallende Musik mit aufklärerischen Texten. Dann werden eher früher als später Diffamierungen und Lügen erfolglos sein. Ohne Illusionen dürft Ihr diese Hoffnung haben, diese Hoffnung aber auch nicht aufgeben. Freundschaftlicher Gruß Ulrich Wegener, Roter Falke in Deutschlands Braunschweiger Land (https://www.facebook.com/pages/Rote-Falken-Info/410574055703033?ref=hl, http://www.Rote-Falken-Info.de, https://www.facebook.com/ulrich.wegener.98), mit freundschaftlichem Gruß. Übrigens: Nehme mich, liebeR LeserIn, bitte in Deinem facebook-Freundeskreis auf. An Deinen Meinungen und Informationen bin ich sehr interessiert. Vielen Dank.

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  2. Pingback: Offener Brief an Christina Hebel, Politikredaktion Spiegel Online | Die Bandbreite

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